Leo Löwenthal wurde am 25.05.1876 in Wiesbaden geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wiesbaden, Würzburg, Estenfeld, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Löwenthal Johanna geb. Maienthau (um 1850) und Löwenthal Liebmann (um 1845).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Löwenthal Emma geb. Steinhardt, die Ehe wurde am 1913 in Würzburg geschlossen.
Sein Kind war Selig Lina geb. Löwenthal (19.10.1914–09.04.2002).
Er starb am 00.05.1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler, Kaufmann. Leo Löwenthal wuchs in der Weinhändlerfamilie Liebmann und Johanna Löwenthal in der hessischen Stadt Wiesbaden auf. 1913 zog er von dort nach Würzburg und gründete eine Weingroßhandlung und "Spirituosenfabrikation" (Juli 1914). I. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer, Kriegsversehrter. Im November 1918 zog er nach Estenfeld bei Würzburg, der Heimatgemeinde seiner Frau Emma geb. Steinhardt. Er führte hier einen wohl vom Schwiegervater Hirsch Steinhardt übernommenen Großhandel mit Getreide und "Landesprodukten". NS-Zeit: Nach dem erzwungenen Verkauf des Familienanwesens in Estenfeld kam er im April 1942, nach einem "Umsiedlungsantrag" des Dorfbürgermeisters, mit seiner Frau in das "Jüd. Unterkunftsheim" on der Bibrastraße 6 in Würzburg ("Judenhaus"). Beide wurden nach einem "Heimeinkaufsvertrag" zu rund 17000 Reichsmark am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert; [1061] von dort im Oktober 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz. [1016][1003][1027].