Selma Löwenthal wurde am 22.11.1889 in Bad Kissingen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bad Kissingen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Löwenthal Gitta geb. Haas (07.04.1865–?1927) und Löwenthal (Loewenthal) Ludwig (20.03.1898–21.02.1944).
Sie starb am 00.01.1943 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Die Tochter von Gitta Löwenthal war im väterlichen Bankgeschäft in Bad Kissingen beschäftigt, vermutlich dem Bankhaus "Loewenthal & Co" (Ludwig Löwenthal). Sie kam im März/April 1939 in das Jüd. Altersheim Konradstraße 3 in Würzburg; am 24.April 1939 erhielt die Isralitische Kultusgemeinde Würzburg die "Zuzugsgenehmigung". Die bettlägerige Frau wurde ihres beträchtlichen Vermögens von rund 51000 Reichsmark beraubt, ehe sie am 23.September 1942 ins Theresienstadt deportiert wurde; im Januar 1943 folgte ihr Transport ins Vernichtungslager Auschwitz. [1016][1003][1025][1061].