Ludwig Löwenthal (Loewenthal) wurde am 20.03.1898 in Bad Kissingen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bad Kissingen, Den Haag, Ghetto Theresienstadt, Amsterdam, Voorburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Löwenthal Amanda geb. Bamberger (01.05.1868–19.05.1928) und Löwenthal William (18.06.1861–04.12.1920).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Löwenthal (Loewenthal) Rose geb. Kohn, die Ehe wurde am 20.03.1927 in Bad Kissingen geschlossen.
Seine Kinder waren Löwenthal (Loewenthal) Willy (06.01.1928–31.05.1945) und Löwenthal Selma (22.11.1889–00.01.1943).
Er starb am 21.02.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Bankier. Ludwig Löwenthal wuchs mit drei älteren Geschwistern in der Familie William und Amanda Löwenthal in der unterfränkischen Kurstadt Bad Kissingen auf. Er führte ab 1922 das Bankhaus "Loewenthal & Co" in der Kissinger Innenstadt und war ab 1927 mit Rose Kohn aus Gerolzhofen verheiratet. Der politisch für die Deutsche Demokratische Partei und im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold engagierte Geschäftsmann wurde schon im März und Mai 1933 in "Schutzhaft" genommen und emigrierte daraufhin im Oktober 1933 mit seiner jungen Familie in die Niederlande, wo sie zunächst in Den Haag, ab 1936 dann in Amsterdam lebte. Ludwig Löwenthal sicherte dort anscheinend den Familienunterhalt als Fahrradhändler. Im April 1943 wurde er ins Theresienstadt deportiert; seine Ehefrau konnte sich wohl vor der Deportation retten und überlebte den Holocaust, der 17jährige Sohn Willy kam erst nach der Befreiung vom Nationalsozialismus Ende Mai 1945 im Bergen-Belsen ums Leben. [1016][1003][1025][1026].