Nathan Eschwege wurde am 23.10.1888 in Thüngen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Nördlingen, Thüngen, Neustadt an der Weinstraße, Rockenhausen, Ludwigshafen, Mannheim, Lager Gurs, Lager Drancy, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Eschwege Regina geb. Pfeuffer, die Ehe wurde am 26.10.1920 in Würzburg geschlossen.
Er starb am ?1942 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer, Kantor. Nathan Eschwege wuchs als Sohn des Lehrers und Rabbiners Ascher Eschwege und seiner Frau Eugenie in der unterfränkischen Marktgemeinde Thüngen auf. Der jüngere Bruder des Oberkantors Ruben M. Eschwege in Würzburg [1016] war ab 1920 mit Regina geb. Pfeuffer aus Würzburg verheiratet. Die Familie mit den drei Söhnen Heinz, Justin und Alfred lebte ab den 1920er Jahren in Nathans Dienstorten Neustadt an der Weinstraße, Rockenhausen, Ludwigshafen und Mannheim. NS-Regime: Nathan Eschwege wurde bereits im März 1933 einige Tage im Lager Neustadt inhaftiert. Das Ehepaar Eschwege wurde am 22.Oktober 1940 mit dem jüngsten Sohn Alfred im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion von Mannheim ins Lager Gurs deportiert. Alfred konnte mit einem Kindertransport gerettet werden. Regina und Nathan Eschwege wurden am 10.August 1942 vom Lager Drancy ins Vernichtungslager KZ Auschwitz deportiert.[1003][1005][1095].