Regina Eschwege geb. Pfeuffer (1899 - 1942)

Regina Eschwege geb. Pfeuffer wurde am 06.07.1899 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Nürnberg, Mannheim, Lager Gurs, Lager Drancy, KZ Auschwitz, Neustadt an der Weinstraße, Rockenhausen, Ludwigshafen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Pfeuffer Julius (07.04.1861–24.08.1913) und Pfeuffer Mina geb. Goldberger (31.05.1868–15.03.1916).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Eschwege Nathan, die Ehe wurde am 26.10.1920 in Würzburg geschlossen.

Sie starb am ?1942 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kontoristin. Regina Eschwege wuchs als zweites von vier Kindern der Metzgerfamilie Julius und Mina Pfeuffer in Würzburg auf. Die Familie wohnte in der Ursulinergasse 4 und führte dort eine Metzgerei und ein koscheres Restaurant. Regina machte wohl nach ihrer Schulzeit eine kaufmännische Ausbildung in Würzburg. Nach dem frühen Tod der Mutter 1916 war sie Vollwaise und verzog wie ihre Geschwister von Würzburg. Sie ging zunächst, wie ihre Schwester Betty nach Nürnberg. [1016] Ab 1920 war sie mit dem Religionslehrer und Kantor Nathan Eschwege aus dem unterfränkischen Thüngen verheiratet. Die Familie mit den Söhnen Julius, Heinz und Alfred lebte in den Dienstorten von Nathan in Neustadt an der Weinstraße, Rockenhausen, Ludwigshafen und Mannheim. Das Ehepaar wurde am 22.Oktober 1940 mit dem jüngsten Sohn Alfred im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion von Mannheim ins Gurs deportiert. Alfred konnte mit einem Kindertransport gerettet werden. Regina und Nathan Eschwege wurden am 10.August 1942 vom Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Einzelne Briefe Regina Eschweges aus dem Lager Gurs finden sich in der Gedenkstätte Yad Vashem. [1003][1005][1095] Quelle: -Roland Paul, Die jüd. Häftlinge im Konzentrationslager Neustadt 1933; Vortrag 31.05.2011, S. 6-8 (Gedenkstätte Neustadt an der Weinstraße - gedenkstaette-neustadt.de/forschung-vortraege).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.