Lina Mai (1884 - 1942)

Lina Mai wurde am 10.08.1884 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Sayn, Ghetto Izbica, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Mai Babette geb. Mainzer (04.08.1848–08.05.1917) und Mai Hermann (27.11.1851–29.10.1923).

Sie starb am ?1942 in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Musiklehrerin, Haushälterin; Privatiere. Lina Mai wuchs als siebtes von neun Kindern in der Metzgerfamilie Hermann und Babette Mai in Würzburg auf. Sie wohnte im langjährigen Familienanwesen in der Sterngasse 12 bei ihrem Bruder Ludwig. Noch vor der zwangsweisen Räumung und Einweisung der Familie in ein "Judenhaus" kam die, wohl durch den Verfolgungsdruck psychisch erkrankte, unverheiratete Frau im Mai 1941 in die Jüd. Nevenheilstätte Sayn bei Koblenz. Am 22.März 1942 wurde sie mit fast 100 Mitpatienten über Koblenz mit dem Ziel Ghetto Izbica deportiert und wohl bald darauf ermordet. [1016][1003][1005][1023; Sayn][1064].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.