Otto Eduard Manasse wurde am 30.04.1906 in Strasbourg geboren und lebte in Straßburg, Würzburg, London, Ashendon.
Seine Eltern waren Manasse Helene geb. Heß (22.05.1878–Sept. 1967) und Manasse Paul, Paul (Richard Paul) (14.03.1866–27.09.1927).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Manasse Anna geb. Gerron, die Ehe wurde am 1935 in London, geschlossen.
Seine Kinder waren Manasse Andrew (1937), Manasse Martin (1938) und Manasse Katrin (1941).
Er starb am 23.02.1989 in Ashendon.
Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. Otto Eduard Manasse wuchs als viertes von fünf Kindern der Professorenfamilie Paul und link(Helene Manasse (Heß)#26826) in Straßburg auf. Er kam 1919 mit der nach der französischen Wiederbesetzung der Stadt vertriebenen Familie nach Würzburg. Nach dem Besuch des Realgymnasiums und dem Medizinstudium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg arbeitete an den Städtischen Krankenhäusern in Arnstadt, Thüringen und Schweinfurt, dann an der Universitäts-Frauenklinik in Freiburg im Breisgau; dort wurde der wie seine Geschwister in der evangelischen Konfession aufgewachsene Arzt im April 1933 wegen seiner jüd. Herkunft entlassen. Er emigrierte noch im September 1933 nach London und war dort Mitglied in einer sozialistischen Emigrantenvereinigung. Nach einer medizinischen Fortbildung in Glasgow zur Vorbereitung auf das notwendige britische Examen (Oktober 1934) führte er von 1935 bis 1968 eine Praxis als Allgemeinarzt. Von 1968 bis 1976 arbeitete er an einem Psychiatrischen Krankenhaus. Er lebte im Ruhestand im südenglischen Ashendon.[1016] Dr. Otto Manasse wurde dort 1989 beerdigt, sein Witwe Anna 1999. [1066].