Aron Marx wurde am 28.12.1857 in Mittelsinn geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mittelsinn, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Marx Maier und Marx Mina (Michle) geb. Stern.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Marx Klara geb. Mayer, die Ehe wurde am 1881 in Ansbach geschlossen.
Seine Kinder waren Silbermann Mira geb. Marx (23.09.1891–April 1985) und Marx Martin (27.05.1889–Nov. 1942).
Er starb am 08.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Aron Adolf Marx stammte aus der Familie Maier und Minna Marx in der unterfränkischen Gemeinde Mittelsinn, Landkreis Main-Spessart. Sein Vater leitete dort in den 1870er Jahren die Israelitische Kultusgemeinde. Ab 1881, dem Jahr seiner Eheschließung mit Klara Meyer aus Ansbach, war er in in Würzburg ansässig. Zunächst arbeitete er als Kommis bei Karl(?) Rosenthal, ehe er sich Ende 1883 als Weißwarenhändler (Unterwäsche) selbstständig machte. Er hatte ein Geschäft in seinem Wohnhaus Augustinerstraße 8 (1891), das er bis Ende der 1930er Jahre führte; Teilhaber war sein Verwandter Isidor Marx. 1916 erhielt Aron Marx das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. Der ab 1923 verwitwete Mann lebte ab April 1939 im Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung. Am 23.September 1942 wurde der fast 85jährige ins Theresienstadt deportiert, wo er innerhalb kurzer Zeit ums Leben kam. Vater des von Berlin deportierten Rechtsanwalts Martin Marx und der emigrierten Mira Silbermann. [1016][1003][1005][1023; Mittelsinn][1025][1061] 1919 war er Zeuge der Eheschließung seines Sohnes Martin mit Julie Lomnitz. [1073].