Julie Marx geb. Lomnitz wurde am 19.03.1893 in Langenberg (Velbert) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Langenberg, Dülken, Frankfurt am Main, Berlin, KZ Auschwitz, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Lomnitz Wolf (etwa 1865) und Lomnitz Balbina geb. Weil (etwa 1870).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Marx Martin, die Ehe wurde am 20.10.1919 in Aschaffenburg geschlossen.
Ihre Kinder waren Marx Ernst (09.08.1920) und Marx Klärle (Klara) (26.06.1924).
Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrerin. Die Ehefrau des Juristen und jüd. Verbandsfunktionärs Martin Marx aus Würzburg wurde in Langenberg, Nordrhein-Westfalen, geboren: sie wuchs in der Lehrerfamilie Wolf und Balbina(?) Lomnitz auf und lebte vor ihrer Heirat (Ende 1919 in Aschaffenburg) anscheinend in Dülken, Nordrhein-Westfalen. [1073] Mit ihrem Mann wohnte sie kurze Zeit in München, dann in Frankfurt am Main, wo 1920 und 1924 ihre Kinder Ernst und Klara (Klärchen) geboren wurden. NS-Zeit: Die Familie Marx wurde wegen des politischen Engagements von Martin Marx schon ab Frühjahr 1933 verfolgt. Nach dessen mehrmonatige KZ-Haft in Esterwegen musste sie um die Jahreswende 1933/34 die Stadt verlassen und lebte seitdem in Berlin. Der Volkszählung 1939 zufolge wohnte Julie mit ihrem Mann und sie mit ihren heranwachsenden Kindern in der Pariser Straße 38 im Stadtbezirk Wilmersdorf. Julie, Martin, Ernst und Klara Marx wurden am 29.November 1942 mit dem "23.Osttransport" von Berlin nach Auschwitz deportiert und ermordet.[1016][1003][1005][1064] Zeugen der Eheschließung in Aschaffenburg waren der Brautvater Wolf Lomnitz und der Vater des Bräutigams Aron Marx. Im Heiratsregister befindet sich der Hinweis: Ehefrau für tot erklärt durch Amtsgericht Charlottenburg v. 13.10.1959 Nr. 70 II 417-419/59. Zeitpunkt des Todes 31.12.1945. [1073].