Alfred Mayer (1899 - 1940)

Alfred Mayer wurde am 22.05.1899 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Berlin, Anstalt Lohr, Reichenbach in der Oberpfalz, Tötungsanstalt Hartheim. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Mayer Ernst (12.02.1871–20.12.1942) und Mayer Nanny geb. Fleischmann (27.02.1878–15.02.1944).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Freudenberger (verwitwete Mayer) Käthe geb. Peczkowski.

Sein Kind war Mayer Herbert (09.11.1930–00.10.1944).

Er starb am 20.09.1940 in Hartheim.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Alfred Mayer wuchs in der Kaufmannsfamilie Ernst und Nanni Mayer in Würzburg auf. Er besuchte hier die Private Realschule Institut Adam. Berufsausbildung, Anstellung in der elterlichen Textilwarenhandlung(?). I. Weltkrieg: 1918 Kriegsteilnehmer; Gefreiter. Von 1920 bis 1922 war er in Berlin. Er arbeitete später als Handelsvertreter für eine auswärtige Firma in Würzburg. Um 1932 psychisch erkrankt, kam er 1933 in die unterfränkische Nervenheilanstalt in Lohr am Main, von dort 1937 in die Anstalt in Reichenbach in der Oberpfalz. NS-Regime: Im September 1940 Opfer der Euthanasiemorde; Alfred Mayer wurde von Reichenbach über die Anstalt Eglfing in die Tötungsanstalt Hartheim deportiert und nach der Ankunft ermordet. Seine aus Berlin stammende Ehefrau starb später in Würzburg, sein Sohn Herbert wurde mit Alfreds Eltern von Würzburg deportiert. [1016][1003] Anmerkung: Das Sterbedatum "01.12.1940 Chelm" in [1016] ist überholt. [1003]-rs.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.