Ernst Mayer wurde am 12.02.1871 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Mayer Jeanette geb. Müller (1848–23.01.1922) und Mayer Simon (17.09.1840–03.03.1904).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mayer Nanny geb. Fleischmann, die Ehe wurde am 1897 in Schweinfurt geschlossen.
Seine Kinder waren Mayer Alfred (22.05.1899–20.09.1940) und Mayer Rudolf (Rudi) (26.04.1903).
Er starb am 20.12.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Ernst Mayer wuchs in der Kaufmannsfamilie Simon und Jeanette Mayer in Würzburg auf. Er besuchte hier Volks-, Real- und Handelsschulen und leistete dann seinen Militärdienst als Einjähriger in Würzburg. Lehre, Mitarbeit im elterlichen Textilwarengeschäft "Simon Mayer)" (Eichhornstraße 4, später Domerpfarrgasse), das er 1897 mit dem Bruder Bernhard übernahm. I. Weltkrieg: Freiwilliger Kriegsdienst,-teilnehmer; Vizefeldwebel. Mitglied in der "Frankenloge" Bne Briss. Ernst Mayer verlor in der Weltwirtschaftskrise 1929 duch Konkurs das Geschäft und zwei Anwesen. NS-Regime: Er arbeitete bis zum Berufsverbot 1938 als Textilwarenvertreter. Im November 1940 bei der Gestapo-Stelle Würzburg denunziert, weil er mit der Ehefrau ein nichtjüd. Gasthaus besucht hatte; Dezember 1940 dreitägige Polizeihaft. Beide wurden am 23.September 1942 von ihrer letzten, beengten Unterkunft im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1025][1078].