John Mc Intyre, McIntyre geb. Schiff Hans Norbert wurde am 26.08.1922 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Eschwege, England, Paisley, Kenia, Duisburg, Kopenhagen, noName.
Seine Eltern waren Schiff Adolf (01.11.1888) und Schiff Hilde geb. Stein (01.07.1897–?1942).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mc Intyre, McIntyre Vincenzina Eleonora geb. Torricelli, die Ehe wurde am 1943 in Paisley geschlossen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Übersetzer. John McIntire wuchs in Würzburg in der Kaufmannsfamilie Adolf und Hilde Schiff auf. Er besuchte hier die Jüd. Volksschule. 1932 zog er mit seiner Familie in die Stadt Eschwege im nördlichen Hessen. NS-Regime: 1933-1935 Schüler am dortigen Realgymnasium; er musste dann zurück auf die Jüd. Volksschule am Ort. Im Juli 1939 konnte er mit einem Kindertransport nach Coventry in England emigrieren. Von Oktober 1940 bis Mai 1946 leistete er Dienst in der British Army; Einsätze in Nordafrika, Sizilien, Italien, Normandie (Landung 1944); nach Kriegsende bei der Militärregierung in der Stadt Münster/Westfalen. Fortbildung als Autodidakt; während der Dienstzeit Sprachkurse in Französisch und Italienisch. Er arbeitete von 1946 bis 1951 als selbstständiger Übersetzer in Paisley/Schottland. 1952 Übersiedlung nach Kenia, wo er bis 1965 Kaffeeplantagen verwaltete; durch die politischen Umwälzungen nach der Unabhängigkeit musste er dies aufzugeben. Danach war John McIntire als technischer Übersetzer und Dolmetscher tätig; 1965-1967 bei der Firma Demag in Duisburg, dann bis 1974 in einer Patentanwaltskanzlei in Kopenhagen, schließlich beim Luft- und Raumfahrtunternehmen Messerschmitt-Bölkow-Blohm in Hamburg-Finkenwerder. Johns Eltern und seine 1930 in Würzburg geborene Schwester Gertraud wurden im Holocaust) ermordet. [1016].