Adolf Schiff wurde am 01.11.1888 in Oberthulba geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oberthulba, Straßburg, Würzburg, Eschwege, Ghetto Riga, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Schiff Mayer (um 1855–?vor 1920) und Schiff Mina geb. Strauß (um 1860).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schiff Hilde geb. Stein, die Ehe wurde am 1921 in Eschwege geschlossen.
Seine Kinder waren Schiff Gertraud (Gertrud) (08.09.1930) und Mc Intyre, McIntyre John geb. Schiff Hans Norbert (26.08.1922).
Er verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Adolf Schiff wuchs in der Famlie Mayer und Mina Schiff in der unterfränkischen Marktgemeinde Gemeinde Oberthulba, Landkreis Bad Kissingen, auf. Nach seiner Schul- und Berufsausbildung leistete er von 1905 bis 1907 seinen Militärdienst. I. Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsteilnehmer; Auszeichnung Eisernes Kreuz II. Adolf hatte mit seinem Bruder Jakob in der damals deutschen Stadt Straßburg gearbeitet; er flüchtete von dort nach der französischen Wiederbesetzung. Im März 1919 zog er nach Würzburg und gründete wenig später mit Jakob das Textilwarengeschäft "Gebrüder Schiff" in der Dominikanergasse 10, später auch Herzogenstraße 13). 1932 ging er mit seiner Frau Hilde und den Kindern Hans und Gertraud nach Eschwege in Hessen, in die Heimatstadt seiner Frau. NS-Regime: Adolf Schiff wurde im Novemberpogrom 1938 festgenommen; bis Mai 1939 Lagerhaft im KZ Buchenwald. Im Dezember 1941 wurde er mit seiner Frau und der elfjährigen Tochter [1016] und 62 weiteren Personen aus Eschwege über Kassel mit dem Ziel Ghetto Riga deportiert und ermordet. [1003][1064].