David Menko (1866 - 1942)

David Menko wurde am 27.01.1866 in Heidingsfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Menko Löb, Loeb (1803–22.01.1867) und Menko Rosa geb. Maimann (22.10.1826–11.01.1912).

Er starb am 29.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: David Menko wuchs in der Handwerkerfamilie Löb und Rosa Menko in der unterfränkischen Kleinstadt Heidingsfeld auf. Der unverheiratete David Menko führte bis 1929 zusammen mit seinem älteren Bruder Abraham das Schnittwaren- und Herrenkleidergeschäft der Familie. Auch im Ruhestand blieb er dort noch tätig. Er suchte die Kunden in den umliegenden Landgemeinden auf und lieferte auf Teilzahlung. Die langjährige Familienwohnung befand sich in der Klosterstraße 1. NS-Regime: Von August bis Oktober 1935 befand sich David Menko in Polizeihaft, zunächst wegen angeblicher "Greuelpropaganda" (Brief an die Schwester Pauline in den USA). Nachdem sich der Vorwurf nicht erhärten ließ, warf man ihm Steuerhinterziehung vor - auch dies wohl ein Vorwand, um sein Vermögen zu beschlagnahmen. Der 76jährige kam im Juni 1941 in das jüdische Altersheim in der Dürerstraße 20 in Würzburg. Am 23. September 1942 wurde er mit dem letzten großen Transport alter Menschen von Würzburg ins Theresienstadt deportiert. Dort kam er bereits nach vier Wochen ums Leben. [1016][1003][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.