Löb, Loeb Menko (1803 - 1867)

Löb, Loeb Menko wurde am 1803 in Heidingsfeld geboren und lebte in Heidingsfeld (Würzburg).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Menko Rosa geb. Maimann, die Ehe wurde am ?1854 geschlossen.

Seine Kinder waren Menko Simon (05.09.1860–17.06.1928), Menko, Menko / Menco Abraham Salomon (10.01.1859–03.06.1929), Menko Hannchen (17.12.1855–20.03.1942), Rosenau Pauline geb. Menko (19.03.1857–1941), Menko Fanny (26.12.1863–April 1932) und Menko David (27.01.1866–29.10.1942).

Er starb am 22.01.1867 in Heidingsfeld.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hutmacher. Löb Menko stammte vermutlich aus einer schon um/vor 1800 zur traditionsreichen Jüd. Gemeinde in Heidingsfeld gehörenden Familie; die Gemeinde war damals mit bis zu 600 Mitgliedern eine der größten in Bayern. Eine "Sophia Menko" aus Heidingsfeld wurde 1829 unter den Absolventinnen der Hebammenschule in Würzburg ausgezeichnet. Als Berufsbezeichnung für Löb Menko findet sich "Kappenmacher", wobei als Arbeitsfeld auch an die jüd. Kopfbedeckung Kippa zu denken ist. Vielleicht unterhielt er zusätzlich in der Nachbarstadt Würzburg einen Barbier-Laden, wie ein Adressbucheintrag für "Löw Menko" von 1859 vermuten lässt. Wohl 1854 gründete er in Heidingsfeld eine Familie. Seine Söhne Abraham, Simon und David waren später als Textilkaufleute tätig. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.