Ludwig Meyer wurde am 17.04.1905 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Mittweida, Plauen, Wermsdorf, Waldheim, Tötungsanstalt Brandenburg, Nürnberg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Meyer Jeanette geb. Dachauer (30.10.1871–14.07.1954) und Meyer Siegmund (Salomon) (18.02.1867–04.05.1945).
Er starb am 1940, 29.05.1940 in Tötungsanstalt Brandenburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Bayreuth".
Weitere Angaben aus den Quellen: Elektroingenieur. Ludwig Meyer wuchs als drittes von fünf Kindern der Kaufmannsfamlie Siegmund und Jeanette Meyer in Würzburg auf. Er besuchte hier die Jüd. Volksschule und die Oberrealschule (Röntgen-Gymnasium Würzburg). Es folgte ein Studium an der Technischen Hochschule Mittweida in Sachsen. Er arbeitete dann als Ingenieur, zuletzt für eine Telefonfirma in Plauen/Vogtland. Als Schachspieler hervorgetreten; er gewann lokale (Würzburg, Plauen) und regionale Meisterschaften. NS-Regime: Nach dem Gedenkblatt einer Schwester für die Gedenkstätte Vad Vashem lebte der alleinstehende Ludwig Meyer zuletzt in Nürnberg und wurde 1935 gefoltert und ermordet. Dagegen wurde der psychisch erkrankte junge Mann, Bruder des schon 1933 ermordeten Alfred Meyer, ein Opfer der NS-Euthanasiemorde: Ab Januar 1933 war er in verschiedenen psychiatrischen Anstalten in Behandlung; ab März 1937 war der nach dem "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" zwangsweise sterilisierte Ludwig Meyer in der sächsischen Heil- und Pflegeanstalt in Wermsdorf untergebracht. Im April 1940 wurde er von dort deportiert und nach einer Zwischenstation in der Heil- und Pflegeanstalt Waldheim (Gerhard Wischer) am 29.Mai 1940 in der Tötungsanstalt Brandenburg ermordet. Ludwig Meyer, dessen Eltern und Geschwister inzwischen emigriert waren, wurde in der Grabstelle des Großvaters Simon Dachauer im Jüd. Friedhof in Bayreuth beigesetzt. [1016][1003][1005][1065] Quelle: -Stolpersteine Würzburg (Kristin Höhn).