Hanna (Hanni), Hanni (Hanna) Michel, Sieber geb. Michel wurde am 01.06.1906 in Edelfingen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Edelfingen, Würzburg, Fürth, Bad Kissingen, KZ Ravensbrück, Tötungsanstalt Bernburg, Ochsenfurt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Michel Abraham (29.03.1862–20.08.1918) und Michel Minna (Mina, Minde) geb. Widawski (11.04.1880–1941/1942).
Sie starb am 14.04.1942 in Tötungsanstalt Bernburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Friseuse. Hanni Sieber wuchs als zweites von fünf Kindern in der Händlerfamilie Abraham und Minna Michel in Edelfingen und Würzburg auf. Nach ihrer Schul- und Berufsausbildung in Würzburg ging sie 1923 zunächst in die mittelfränkische Stadt Fürth, ab 1927 hielt sie sich dann in der unterfränkischen Kurstadt Bad Kissingen auf. Wohl wenig später lebte sie als Ehefrau des nichtjüd. Stefan Sieber wohl in der unterfränkischen Kleinstadt Ochsenfurt. Ab dem 7.Dezember 1939 war sie im Frauen-KZ Ravensbrück inhaftiert. Sie wurde am 14.April 1942 in der Tötungsanstalt Bernburg ermordet, wohl im Rahmen der Aktion 14f13 zur "Sonderbehandlung" nicht mehr arbeitsfähiger KZ-Insassen. Ihre Mutter und ihr Bruder Heinrich wurden im November 1941 von Würzburg nach Riga deportiert. Hannis nach Palästina emigrierter Bruder Jakob widmete ihnen Gedenkblätter für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1016][1003][1005][1078].