Alexander Mimetz (1868 - 1941)

Alexander Mimetz wurde am 01.02.1868 in Gangelt geboren und lebte in Gangelt, Heinsberg, Würzburg.

Seine Eltern waren Mimetz Salomon (10.07.1827) und Mimetz Sophia (Sofie) geb. Moyses (Moser) (16.09.1830).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Mimetz Gitta geb. Nußbaum.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Mimetz, verw. Keller Lina geb. Nussbaum, die Ehe wurde am 1921 in Würzburg geschlossen.

Sein Kind war Mueller Sophie (Sofie) geb. Mimetz (03.07.1909–31.08.1994).

Er starb am 14.09.1941 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: "Justiz-Sekretär im Ruhestand" (Beamter, Mittlerer Dienst). Alexander Mimetz wuchs in der Metzgerfamilie Salomon und Sofie Mimetz in der an die Niederlande angrenzenden Gemeinde Gangelt, Nordrhein-Westfalen, auf. Er schlug die Beamtenlaufbahn ein und arbeitete nach seiner Ausbildung lange Zeit in der nahen Kreisstadt Heinsberg als Gerichtskanzlist, Kanzleisekretär und Registrator. Der Ehemann von Gitta, dann Lina Nussbaum aus der unterfränkischen Gemeinde Hessdorf zog um 1929 als Pensionist mit seiner Familie nach Würzburg, wo seine Stieftochter Lilly Zeilberger verheiratet war. Er starb hier im September 1941 mit 73 Jahren in einem Würzburger "Judenhaus". Seine Witwe Lina und die Familie Zeilberger wurden von Würzburg deportiert. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.