Maria Mühlfelder geb. Fels wurde am 13.06.1887 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Berlin, Meiningen, Heil- und Pflegeanstalt Sayn, Vernichtungslager Sobibor. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Fels Josef (25.01.1846–16.06.1914) und Fels Nanny geb. Berk (05.03.1851–29.01.1926).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Mühlfelder Gottfried, die Ehe wurde am 1911 in Würzburg geschlossen.
Ihr Kind war Mühlfelder Hertha (18.05.1914–1943).
Sie verstarb in Vernichtungslager Sobibor.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rentnerin. Maria Mühlfelder wuchs in Würzburg in der Weinhändlerfamilie Josef und Nanny Fels auf. Sie war ab 1911 nur kurze Zeit in der thüringischen Stadt Meiningen und in Berlin verheiratet. Ihre Ehemann, der Lederwarenfabrikant Gottfried Mühlfelder, fiel im November 1914 als deutscher Soldat. 1915 kehrte Maria mit ihrer 1914 in Berlin geborenen Tochter Hertha ins Elternhaus Bismarckstraße 11 zu ihrer ebenfalls verwitweten Mutter zurück. Nach deren Tod 1926 führte sie mit ihrer ledigen älteren Schwester Elsa Fels einen gemeinsamen Haushalt. NS-Regime: Beide waren Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Antiquitäten aus dem Familienbesitz wurden für das Mainfränkische Museeum Würzburg (Mainfränkisches Museum) beschlagnahmt; zwei Bilder vernichtet, da sie Juden darstellten. Im August 1941 mussten die Schwestern ihre Wohnung räumen und in das Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg ziehen. Die unter dem Verfolgungsdruck pschisch erkrankte Maria Mühlfelder kam im März 1942 in die jüd. Heil- und Pflegeanstalt Sayn bei Koblenz und wurde im Juni 1942 von dort deportiert, wohl ins Vernichtungslager Sobibor . [1016][1003][1023][1064].