Adolf Müller wurde am 09.10.1903 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, München, Berlin, Regensburg, Schömberg.
Seine Eltern waren Müller Max (30.04.1887–12.02.1954) und Müller Selma geb. Silberschmidt (10.02.1878–07.08.1927).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Müller Klara geb. Less, die Ehe wurde am 1929 in Berlin geschlossen.
Sein Kind war Müller Renate (28.08.1930–00.10.1944).
Er starb am 11.10.1935 in Schömberg (Landkreis Calw).
Weitere Angaben aus den Quellen: Jurist; Dr. jur. et rer.pol. Adolf Müller wuchs in der Weinhändlerfamilie Max und Selma Müller im noch jungen Villenviertel Dallenberg in Würzburg auf. Er besuchte in der Stadt das Alte Gymnasium (Wirsberg-Gymnasium). Es folgte ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Würzburg, München und Berlin (ab 1924); 1926 Promotion an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach der juristischen Staatsprüfung 1929 war er als Gerichtsassessor am Amtsgericht Altötting (1931), dann als Amtsanwalt in Stadtamhof und Regensburg tätig. NS-Regime: Zum Mai 1933 Entlassung nach dem "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums". Adolf Müller hatte damit keinen Anspruch auf ein Ruhegeld; wegen seines Lungenleidens erhielt er und seine junge Familie ein Übergangsgeld. Er starb bereits Ende 1935 in einem Sanatorium im Luftkurort Schömberg, Baden-Württemberg. Seine Witwe Klara und die 1930 in Würzburg geborene Tochter Renate wurden von Würzburg deportiert. [1016] Quelle: -Reinhard Weber, Rechtsnacht - Jüdische Justizbedienstete in Bayern nach 1933, 2012, 166-167.