Max Müller wurde am 30.04.1887 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg.
Seine Eltern waren Müller Adolph, Dr. (15.03.1838–26.06.1896) und Müller Bertha geb. Lebrecht (04.09.1850–14.01.1914).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Müller Selma geb. Silberschmidt, die Ehe wurde am 1902 in Würzburg geschlossen.
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Müller Lina geb. Sya, die Ehe wurde am 1932 geschlossen.
Sein Kind war Müller Adolf (09.10.1903–11.10.1935).
Er starb am 12.02.1954 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler. Max Müller wuchs in der Weinhändlerfamilie Adolph und Bertha Müller in Würzburg auf. Nach einer höheren Schulbildung leistete er 1896 den Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger. Ab 1902 führte er als Teilhaber, dann Inhaber (1906) die elterliche Firma "Adolph Müller" in der Bibrastraße 25. 1916-1918 Kriegsdienst in Würzburg. Mitglied "Frankenloge" (Bne Briss), Geselligkeitsverein Club Casino (Casinogesellschaft). Einkommensverluste in der Inflationszeit (Inflationsgeschädigte) und der Weltwirtschaftskrise; er lebte zeitweise von einer Leihbücherei (um 1933). Der ab 1927 verwitwete Max Müller, Vater des Rechtsanwalts Dr. Adolf Müller, war ab 1932 mit der nichtjüd. Lina Müller, geb. Sya, verheiratet. NS-Regime: Im März 1933 wegen kritischer Äußerungen über Misshandlungen und Ermordungen von Juden angezeigt; Verfahren vor dem Sondergericht Bamberg, im April 1934 eingestellt, da die Behauptungen "den Tatsachen entsprachen". Im Novemberpogrom 1938 festgenommen; am 23. Dezember aus dem KZ Dachau entlassen. Ende 1938 Liquidation seiner Weinhandlung. 1939 (?) Vertreibung aus der Familienwohnung; mit seiner Frau Lina wohnte er im "Judenhaus" Friedenstraße 26. [1078] 1940(?) als Sekretär der jüd. Restgemeinde Würzburg angestellt. Er musste zuletzt wie andere Partner aus "Mischehen" in eine Unterkunft in der Domerschulstraße 25 ziehen. Max Müller überlebte wie sein Bruder Richard in Würzburg. [1016].