Marie Münster geb. Stiefel (1874 - 1944)

Marie Münster geb. Stiefel wurde am 16.12.1874 in Hochhausen (Tauberbischofsheim) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hochhausen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Stiefel Karoline geb. Heilner (02.05.1836–29.12.1912) und Stiefel Max (Marx) (23.02.1838–07.03.1916).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Münster Moritz, die Ehe wurde am 1902 in Würzburg geschlossen.

Ihr Kind war Friedmann Lane geb. Münster (27.07.1903–00.05.1944).

Sie starb am 00.05.1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Marie Münster wuchs in der Familie Max und link(Karoline Stiefel (Heilner)#31402) in Hochhausen (Tauberbischofsheim) im nördlichen Baden-Württemberg auf. Sie war ab 1902 in Würzburg mit dem Mehlhändler Moritz Münster verheiratet; 1903 wurde hier ihre Tochter Lane geboren. NS-Zeit: Die Familie wohnte am Haugerring 14, zuletzt 15. Marie und ihr Ehemann mussten Ende 1941 ihre Wohnung räumen und in das Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg ziehen. Am 23.September 1942 wurden Marie Münster, ihr Mann Moritz, ihre Tochter Lane Friedmann, ihre Schwester Lotte Reinstein und weitere Familienmitglieder nach Theresienstadt deportiert; Marie Münster und ihre Tochter wurden am 18.Mai 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.