Moritz Münster (1871 - 1942)

Moritz Münster wurde am 29.10.1871 in Forchheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Forchheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Münster Ernestine geb. Wetzler (um 1845) und Münster Isaak (um 1840).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Münster Marie geb. Stiefel, die Ehe wurde am 1902 in Würzburg geschlossen.

Sein Kind war Friedmann Lane geb. Münster (27.07.1903–00.05.1944).

Er starb am 09.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Mehlhändler. Moritz Münster wuchs in der Metzgerfamilie Isaak und Ernestine Münster in der oberfränkischen Kreisstadt Forchheim auf. Er zog 1895 von dort nach Würzburg und arbeitete hier zunächst als Kaufmännischer Angestellter. 1900 gründete er die Mehlgroßhandlung "Moritz Münster". 1902 erhielt er das Heimat- und Bürgerrecht der Stadt Würzburg. [1016] NS-Regime: Ende 1938(?) Schließung der Firma. Ende 1941 Räumung der langjährigen Familienwohnung am Haugerring und Unterbringung im Heim Dürerstraße 20 mit der Ehefrau Marie. Am 23.September 1942 mit ihr und der Tochter Lane Friedmann ins Theresienstadt deportiert; er kam dort nach zwei Wochen ums Leben.[1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.