Albert Neuberger wurde am 15.04.1908 in Haßfurt geboren und lebte in Haßfurt, Würzburg, Berlin, London, England.
Ihre Eltern waren Neuberger Berta (Bertha), Bertha geb. Hiller (05.06.1888–Juli 1974) und Neuberger Max (22.08.1877–29.07.1931).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Neuberger Lilian Ida (Leah), Lilian Ida geb. Dreyfus (Dreyfuss), die Ehe wurde am 1943 geschlossen.
Ihre Kinder waren Neuberger Anthony, Neuberger Michael Samuel (02.11.1953), Neuberger James Max (04.11.1949) und Neuberger David Edmond (10.01.1948).
Sie starb am 14.08.1996 in England.
Die Grabstätte befindet sich im "Bushey, England - Jewish Cemetery".
Weitere Angaben aus den Quellen: Prof. Dr. Albert Neuberger wuchs in der Kaufmannsfamilie Max und Berta Neuberger in Haßfurt und in Würzburg auf. Er besuchte das Realgymnasium Würzburg und studierte dann an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und in London; 1931 Promotion in Würzburg. Albert war in der Jüd. Gemeinde engagiert; Vorsitzender des orthodoxen Jugendbundes Esra (Jüdische Jugendbewegung) in Würzburg (um 1932). 1932/33 Forschungs-, Assistenztätigkeit an den Universitäten Frankfurt und Berlin (Pathologisches Universitäts-Institut und Pathologisch-Chemisches Institut Berlin). Dr. Neuberger emigrierte bereits 1933 nach England. Arbeit an der University College Hospital School of Medicine London (Universität London). 1936-1940 Forschungsstipendium; ab 1939 an der biochemischen Abteilung der Universität. Cambridge tätig. 1943 Mitglied im wissenschaftlichen Stab des Medical Research Council; Kriegsdienst in Indien; leitender Arzt in Delhi. 1947-1955 Mitherausgeber des Biochemical Journal. Ab 1950 Leiter der biochemichen Abteilung am National Institute for Medical Research. Ab 1955 Professor für chemische Pathologie am St. Mary Hospital in London. 1958-1962 Leiter des Wright Fleming Institute of Microbiology. Daneben ab 1960 Gastvorlesungen in den USA (Harvard University). 1964 Chefarzt am Peter Bent Brigham Hospital in Boston/USA. Ehrenamt: Mitglied, Vorstandsfunktionen in wissenschaftlichen Gesellschaften. Ehrendoktorate und andere akademische Auszeichnungen; 1951 Fellow of the Royal Society, 1964 Commander of the Order of the British Empire (Order of the British Empire, für Leistungen in der Krebsforschung?). Prof. Neuberger starb 1996 mit 88 Jahren in London. Bruder des Rabbiners Hermann Neuberger; Vater von vier Söhnen und einer Tochter. [1016] Quellen: -Albert Neuberger, Über die Latenzzeit der Autolyse von Hungertieren, Dissertation Universität Würzburg 1931.(katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -wikien(Albert Neuberger).