Albert Neumann wurde am 06.11.1875 in Burgsinn geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burgsinn, Worms, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Neumann Käthchen geb. Schweitzer (um 1848–10.02.1918) und Neumann Moses (11.02.1843–01.10.1920).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Neumann Gutta geb. Lion, die Ehe wurde am 17.05.1920 in Fürth/Mfr. geschlossen.
Sein Kind war Neumann Karola (Carola) (20.03.1925–vor Sept. 2001).
Er starb am 05.03.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Albert (Abraham) Neumann wuchs in der Viehhändlerfamilie Moses und Käthchen Neumann in der unterfränkischen Marktgemeinde Burgsinn, Landkreis Main-Spessart, auf. Er zog Ende 1900 von Worms nach Würzburg. Nach einer längeren Anstellung im Textilwarengeschäft "Gebrüder Kohn" (Carl, Eugen Kohn) als Kommis, dann Buchhalter machte er sich 1913 selbstständig; Teilhaber im Wäschegeschäft "Bamberger & Co." (Moses Bamberger). I. Weltkrieg: Kriegsdienst in Würzburg(?). In den 1920er Jahren führte er ein eigenes Wäsche- und Aussteuergeschäft in der Schönbornstraße 7. NS-Regime: Nach 1938 musste er die Firma und die Familienwohnung aufgeben; Zwangsarbeit in der Stadt. Ab Juli 1941 wohnte er mit seiner Frau Gutta auf engstem Raum im Heim Konradstraße3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Beide wurden am 23. September 1942 ins Theresienstadt deportiert. Alberts Schwester Meta Neumann war bereits am 27.November 1941 von Würzburg nach Riga deportiert worden. [1016][1003][1025].