Gutta Neumann geb. Lion wurde am 10.05.1888 in Fürth geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Fürth, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Lion Fanny geb. Bendit (um 1855) und Lion Löb (um 1850).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Neumann Albert, die Ehe wurde am 17.05.1920 in Fürth/Mfr. geschlossen.
Ihr Kind war Neumann Karola (Carola) (20.03.1925–vor Sept. 2001).
Sie starb am 19.12.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Gutta Neumann wuchs als viertes von sieben Kindern in der Familie Löb und Fanny Lion in der mittelfränkischen Stadt Fürth auf. Sie war ab 1920 mit dem Textilwarenkaufmann Albert Neumann in Würzburg verheiratet; 1925 wurde hier ihre Tochter Karola geboren. NS-Regime: Gutta Neumann wurde im November 1935 wegen einer kritischen Äußerung über die NS-Arbeitsorganisation DAF (Deutsche Arbeitsfront) bei der Gestapo-Stelle Würzburg denunziert; Verwarnung. Um 1940 Ausweisung aus der langjährigen Familienwohnung in der Schönbornstraße 7 und Einquartierung in ein "Judenhaus". Zuletzt war sie mit ihrem Mann auf engstem Raum im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg untergebracht. Sie litt an den Folgen einer Bauchoperation und war nicht transportfähig geschrieben. Am 23.September 1942 wurde sie dennoch mit ihrem Mann ins Theresienstadt deportiert, wo sie nach drei Monaten ums Leben kam. Auffälligerweise wurde dann im Lager Theresienstadt eine Obduktion veranlasst. [1016][1025][1034].