Malchen Neumann geb. Kahn wurde am 20.02.1887 in Mittelsinn geboren und lebte in Mittelsinn, Thüngen, Würzburg.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Neumann Moses.
Sie starb am 14.03.1939, 1939, ?1939 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Malchen Neumann stammte aus der unterfränkischen Gemeinde Mittelsinn, Landkreis Main-Spessart, vermutlich aus einer der dort schon um 1800 ansässigen Familien mit dem neuen bürgerlichen Namen "Kahn". Unter den 19 Inhabern einer jüdischen Matrikelstelle 1817 finden sich zwei Träger dieses Namens. (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Um 1910 heiratete Malchen Kahn den Händler Moses Neumann aus Thüngen. Das Ehepaar lebte in der großen jüdischen Gemeinde in Mittelsinn. Nach den brutalen Ausschreitungen des Novemberpogroms 1938 verließen sie wie alle anderen jüdischen Bewohner den Ort und zogen noch im November nach Würzburg. Dort starb Malchen Neumann im März 1939 und wurde auf dem jüdischen Friedhof in Würzburg bestattet. Somit entging sie dem Schicksal ihres Mannes, der 1941 nach Riga deportiert und dort ermordet wurde. [1016][1003][1023][1064] Im Gedenkbuch des Bundesarchivs ist sie fälschlich als Shoa-Opfer aufgenommen. [1003] weitere Quellen: StA Würzburg LRA Gemünden 2046, S. 1; Friedhofsregister der Jüdischen Gemeinde Würzburg.