Edith Nisanov geb. Strauß wurde am 05.06.1922 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Hulata.
Ihre Eltern waren Strauß Benno (20.07.1876–1942) und Strauss Magdalena geb. Hinterneder (06.01.1890–06.12.1981).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Nisanov Shimon.
Ihre Kinder waren Nisanov Anath (05.09.1944), Nisanov Avinoam (20.03.1951) und Nisanov Assaf (21.06.1941).
Sie starb am 29.04.1992 in Kibbuz Chulatha.
Weitere Angaben aus den Quellen: Landwirtin; Kibbuzmitglied. Edith Nisanov wuchs in der Kaufmannsfamilie Benno und Magdalene Strauß in Würzburg auf. Sie besuchte hier die Jüd. Volks- und Berufsschule und machte eine Handelsausbildung. NS-Regime: Persönliche Angriffe von nichtjüd. Kindern; durch das Regime wurde sie von einer allgemeinen höheren Schulbildung ausgeschlossen. Im Frühjahr 1938 gelangte sie mit einer Gruppenauswanderung der Jugendalijah nach Palästina. Landwirtschaftliche Ausbildung, Arbeit im Kibbuz wikien(Hulata). Sie erkrankte bei der Urbarmachung des Sumpfgebietes von Hulata an Malaria mit anhaltenden Folgen. Zeitweise war sie dann in der Verarbeitung von Schilfmatten und Wolle sowie in der Kleiderkammer beschäftigt, dann als landwirtschaftliche Hausfrau. Ehrenamt: 1945-1970 im Elternrat des Kibbuz. Mitglied der Selbstschutzorganisation Haganah; 1948, 1956, 1967, 1973 Kriegsdienst, Haganah-Orden und andere Auszeichnungen. Edith Nisanov lebte bis zu ihrem Tod 1992 im Kibbuz Hulata. Ediths Vater wurde im Holocaust ermordet; Schwester des Historiker Herbert A. Strauss. [1016].