Fritz Nußbaum (1902 - 1942)

Fritz Nußbaum wurde am 14.03.1902 in Maßbach geboren und lebte in Maßbach, Bad Kissingen, Würzburg, Köln, Berlin, Mir, Burgpreppach, Nürnberg, Ghetto Izbica, unbekannt (Holocaust).

Seine Eltern waren Nußbaum Adelheid geb. Guttmann (um 1870–14.09.1937) und Nußbaum Moses (um 1865–Aug./Sept. 1930).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Nußbaum Herta geb. Nußbaum.

Seine Kinder waren Nußbaum Judis (10.01.1940), Nußbaum Adelheid (19.05.1938), Nußbaum Josef (21.04.1937), Nußbaum Berta (24.02.1934), Nußbaum Ari (26.05.1935) und Nußbaum Moses (26.12.1932).

Er starb am ?1942 in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann; Lehrer, Rabbiner. Fritz Nußbaum wuchs in der Lehrerfamilie Moses und Adelheid Nußbaum in den unterfränkischen Orten Maßbach und Bad Kissingen auf. Er war von 1919 bis 1922 Lehrling, Angestellter in der Schuhgroßhandlung "H. Buxbaum & Co." in Würzburg und gehörte hier zu dem orthodoxen (Orthodoxes Judentum) Lernzirkel um Hermann Engel. Einige Jahre später machte er eine Ausbildung am Jüd. Lehrerseminar in Kölnund war dann Volksschullehrer in Berlin; 1930/31 beurlaubt für die Jeschiwa in Mir. Er unterrichtete danach in Burgpreppach, an der Isr. Präparandenschule. NS-Regime: 1938 geplante Emigration nach Peru; im Novemberpogrom 1938 gedemüdigt und inhafiert. Mit Lehrerkollegen der Talmud-Tora-Schule Burgpreppach musste er als "Kolonne Grünspan" die Trümmer der zerstörten Synagoge Burgpreppach beseitigen. 24.November bis 1.Dezember 1938 Haft im KZ Dachau. Fritz Nußbaum wurde mit seiner Familie, seiner Ehefrau Herta und sechs Kindern, am 24.März 1942 von seinem letzten Wohnort Nürnberg mit dem Ziel Ghetto Izbica deportiert. [1016][1003][]1005][1023][1064][1078].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.