Moses Nußbaum (1865 - 1930)

Moses Nußbaum wurde am um 1865 in Weimarschmieden (Fladungen) geboren und lebte in Weimarschmieden, Würzburg, Wiesenfeld, Maßbach, Bad Kissingen.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Nußbaum Adelheid geb. Guttmann.

Sein Kind war Nußbaum Fritz (14.03.1902–?1942).

Er starb am Aug./Sept. 1930 in Bad Kissingen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer; Kaufmann. Moses Nußbaum stammte wahrscheinlich aus der kleinen Jüd. Gemeinde im unterfränkischen Ort Weimarschmieden, Landkreis Rhön-Grabfeld. Unter den 17 Inhabern der jüd. Matrikelstellen 1817 finden sich dort "Samuel Salomon Nussbaum, Moses Salomon Nussbaum". (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Er besuchte wohl bis zu seinem Examen 1884 die Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg und war dann neun Jahre als Religionslehrer in Wiesenfeld, Landkreis Main-Spessart, dann ab etwa 1895 als Volksschullehrer in der Marktgemeinde Maßbach, Landkreis Bad Kissingen, tätig. Mitglied im Jüd. Lehrerverein für Bayern. 1910 ging er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Einige Zeit später machte er sich in der nahen Stadt Bad Kissingen als Kaufmann selbständig. [1016][1023].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.