Jakob, Jokel Obermeyer wurde am 21.03.1845 in Steinhart geboren und lebte in Steinhart, Wien, Berlin, Würzburg, Ansbach.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Obermeyer Franziska geb. Gum, Gump, die Ehe wurde am 1886 in Nürnberg geschlossen.
Sein Kind war Ansbacher Selma geb. Obermeyer (15.07.1892–?1942).
Er starb am 01.01.1938, ?01.01.1938 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Orientalist, Dozent für Semitische Sprachen und Literatur; Professor (Gymnasialprofessor?). Jakob Obermeyer wuchs in der Familie Nathan und Amalie (Meile) Obermeyer in der damals mittelfränkischen Gemeinde Steinhart auf; die Jüd. Gemeinde dort löste sich 1883 auf und schloss sich der größeren, bayerisch-schwäbischen Nachbargemeinde Hainsfarth an. Der talmudisch gebilde Mann führte ein abenteuerliches Leben als Forschungsreisender und entwickelte sich zum Experten für die jüd. Geschichte des Orients, ehe er 1884 als Lehrer der arabischen und persischen Sprache und Literatur an die mit der Universität Wien verbundene "Öffentliche Lehranstalt für orientalische Sprachen" in Wien berufen wurde, die er erst 1915 im Alter von 70 Jahren verließ. 1907 veröffentlichte er eine vielbeachtete Darstellung "Modernes Judentum im Morgen- und Abendland", 1929 sein Lebenswerk "Die Landschaft Babyloniens im Zeitalter des Talmuds und des Gaonats". Prof. Obermeyer verbrachte seinen Ruhestand ab 1920 in Berlin, ab 1931 bei seiner Tochter Selma Ansbacher in Würzburg. Der Der Witwer von Franziska geb. Gump aus Fürth war ab diesem Zeitpunkt Pfründner im Isr. Pfründnerhaus Würzburg. Die in seiner kinderreichen Familie aufgewachsene Selma Ansbacher und ihre Schwester Adele Faust in Fürth wurden im Holocaust ermordet. [1016][1023][1034][1066] Quellen: -wikien(Jacob Obermeyer).