Selma Ansbacher geb. Obermeyer (1892 - 1942)

Selma Ansbacher geb. Obermeyer wurde am 15.07.1892 in Neulengbach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Neulengbach, Würzburg, Brüssel, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Obermeyer Jakob, Jokel (21.03.1845–01.01.1938, ?01.01.1938).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Ansbacher Simon, die Ehe wurde am 1919 in Würzburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Ansbacher Fanny (Fanni), Fanny (11.06.1921–03.03.1943), Ansbacher Jona geb. Jonas (12.07.1920), Ansbacher Rebekka (22.08.1922) und Ansbacher Nathan (30.04.1925).

Sie starb am ?1942 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hausfrau. Selma Ansbacher wuchs in der kinderreichen Familie des Orientalisten Jakob Obermeyer und seiner aus Fürth stammenden Ehefrau Franziska geb. Gump in und bei Wien auf. Sie war ab 1919 mit dem Weinhändler Simon Ansbacher in Würzburg verheiratet. Die Mutter von Jona, Fanny, Rebekka und Nathan Ansbacher engagierte sich in der Jüd. Gemeinde mit Krankenbesuchen und der Beherbergung von Studenten und Seminaristen. NS-Regime: Sie durfte im März 1939 nicht mit dem Ehemann nach Brüssel emigrieren; erst im September/Oktober 1939 gelang ihr der illegale Grenzübertritt bei Aachen. Leidenszeit nach der Verschickung ihres Mannes nach Südfrankreich. Zur Ernährung der inzwischen eingetroffenen Kinder war sie auf die Hilfe sozialer Organisationen angewiesen. Am 15.August 1942 wurde sie über das Sammel-Lager Mechelen ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Selma, ihr Mann und drei ihrer Kinder wurden im Holocaust ermordet, ebenso ihre Schwester Adele Faust aus Fürth. [1016][1003][1005][1034][1078].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.