Simon Ansbacher wurde am 11.09.1885 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Brüssel, KZ Auschwitz, Saint-Cyprien, Lager Gurs. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Ansbacher Jonas (11.05.1846–15.01.1916) und Ansbacher Rebekka geb. Altmann (27.06.1853–29.04.1916).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Ansbacher Selma geb. Obermeyer, die Ehe wurde am 1919 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Ansbacher Fanny (Fanni), Fanny (11.06.1921–03.03.1943), Ansbacher Jona geb. Jonas (12.07.1920), Ansbacher Rebekka (22.08.1922) und Ansbacher Nathan (30.04.1925).
Er verstarb in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler. Als viertes von fünf Kindern der Weinhändlerfamilie Jonas und Rebekka Ansbacher in der Stadt Würzburg aufgewachsen. Nach der Schul- und Berufsausbildung war er von 1915 bis 1918 Kriegsteilnehmer als Offiziersstellvertreter und "Proviantsinspektor" in Ansbach. Er übernahm 1919 das väterliche Weingeschäft "Jonas Ansdbacher", aus dem er trotz der Krisenjahre ein einträgliches Unternehmen machte. Gesetzestreuer Jude (Orthodoxes Judentum) mit vielfältigen Aktivitäten in der Jüd.Gemeinde Würzburg. Langjähriges Vorstandsmitglied der "Isr. Bruderschaft" (Chewra Kadischa) und anderer Wohltätigkeitsvereine. Ende der 1930er Jahre in den Vorstand der IKG (Israelitische Kultusgemeinde) gewählt. Verwaltungsmitglied der "Israelitischen Kranken- und Pfründnerhausstiftung" Wrzburg. Er emigrierte im März 1939 zu Verwandten nach Brüssel.Im Mai 1940 wurde er nach Frankreich verschickt (Lager Saint-Cyprien und Gurs) und im September 1942 über das Sammellager Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1016][1002][1003].