Berta Bela (Bertha Bella) Midas geb. Oestreicher wurde am 07.07.1878 in München geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren München, Würzburg, Nürnberg, unbekannt (Holocaust), Ghetto Piaski. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Oestreicher August (14.08.1845–05.02.1914) und Oestreicher Louise geb. Hofmann (um 1850).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Oestreicher Heinrich, die Ehe wurde am 1898 in München geschlossen.
Sie war in 2. Ehe verheiratet mit Midas Gustav Dan, die Ehe wurde am 02.01.1911 in Nürnberg geschlossen.
Sie starb am ?1942 in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Bertha Midas, verwitwete Oestreicher, wuchs in der Kaufmannsfamilie August und Louise Oestreicher in der bayerischen Landeshauptstadt München auf. Sie war ab 1898 in Würzburg mit dem ebenfalls aus München stammenden Fabrikanten Heinrich Oestreicher verheiratet; die Ehe blieb ohne Kinder. Nach dem Tod ihres Mannes 1909 zog sie 1910 nach Nürnberg. Sie war dort ab 1911 erneut verheiratet mit dem Kaufmann Gustav Dan Midas. NS-Regime: Das Paar zog Mitte November 1938 (nach dem Novemberpogrom vertrieben?) von Garmisch-Partenkirchen zu Verwandten nach München, wohnte dann 1910/41 wieder in Nürnberg, zuletzt im Barackenlager in der Knorrstraße 148 in München (Judenlager Milbertshofen). Am 4.April 1942 wurden Berta und Gustav Midas von dort ins Ghetto Piaski deportiert und wohl bald darauf ermordet. [1016][1003][1024][1064].