Heinrich Oestreicher wurde am 17.01.1868 in München geboren und lebte in München, Karlsruhe, Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg.
Seine Eltern waren Oestreicher Babette geb. Lieblich (um 1840) und Oestreicher Wolf (04.02.1836–1908).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Midas Berta Bela (Bertha Bella) geb. Oestreicher, die Ehe wurde am 1898 in München geschlossen.
Er starb am 31.05.1909 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Gerber (Gerben); Fabrikant. Heinrich Oestreicher wuchs in der Kaufmannsfamilie Wolf und Babette Oestreicher in der bayerischen Landeshauptstadt München auf. Er erlernte das Gerber-Handwerk um 1883 in der Stadt Karlsruhe, Baden-Württemberg. Ab 1892 war er in Heidingsfeld, dann in der Nachbarstadt Würzburg ansässig. Er erhielt das Bürgerrecht in Heidingsfeld. Um 1897 gründete er die "Glacé-Lederfabrik Heidingsfeld Heinrich Oestreicher" (Glaceehandschuhe) in der Seilerstraße 20, in die sein Bruder Albert als Teilhaber eintrat. Er führte die Firma nach Heinrichs frühem Tod 1909 fort. Heinrichs Witwe Berta wurde mit ihrem zweiten Ehemann Gustav Midas von München deportiert. [1016][1066].