Franziska Oppenheim (1883 - 1944)

Franziska Oppenheim wurde am 11.10.1883 in Rödelsee geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rödelsee, Stuttgart, Dellmensingen, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Oppenheim Levy (Levi) (um 1855–1926) und Oppenheim Zilli (Cilly, Zierle) geb. Klein (17.07.1858–24.09.1942).

Sie starb am ?1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Krankenschwester. Franziska Oppenheim wuchs in der Familie Levy und Zilli Oppenheim in der unterfränkischen Gemeinde Rödelsee, Landkreis Kitzingen, auf. Sie lebte später längere Zeit in der Großstadt Stuttgart, Baden-Württemberg und wohnte dort im Jüd. Schwesternheim in der Dillmannstraße 19. Das Haus wurde ab 1939 zum Massenquartier für ältere jüd. Mitbürger ("Judenhaus"). 1941 musste es schließlich geräumt werden. Die Bewohner (und das Personal) kamen schließlich in eine Massenunterkunft in Dellmensingen. Unter den von dort am 22.August 1942 über Stuttgart ins Theresienstadt deportierten Insassen und Mitarbeitern war auch die "Oberschwester Franziska Oppenheimer" und ihre Mutter "Zierle Oppenheimer". Franziska musste in Theresienstadt deren Tod erleben. Sie selbst wurde am 12.Oktober 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. [1016][1003][1005][1027][1064][1078].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.