Zilli (Cilly, Zierle) Oppenheim geb. Klein (1858 - 1942)

Zilli (Cilly, Zierle) Oppenheim geb. Klein wurde am 17.07.1858 in Rödelsee geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rödelsee, Mainbernheim, Stuttgart, Dellmensingen, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheim Levy (Levi).

Ihre Kinder waren Oppenheim Franziska (11.10.1883–?1944), Oppenheim Ignaz, Ignatz, Ignatz (Ignaz, Otto) (13.05.1889), Oppenheim Ludwig (Louis) (17.01.1893–15.11.1938) und Oppenheim Moritz (29.05.1885).

Sie starb am 24.09.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Zilli (Zierle) Oppenheim stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Weinbaugmeinde Rödelsee, Landkreis Kitzingen, ansässigen Familie mit dem neuen, bürgerlichen Namen "Klein". Unter den 22 Inhabern der jüd. Matrikelstellen findet sich dort 1817 auch "Moses Jacob Klein (Buchbinderarbeit)". (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Als zweite Ehefrau des Kaufmanns und Friedhofverwalters Levy Oppenheim blieb sie weiterhin in ihrer Heimatgemeinde. Ab 1926 verwitwet, zog sie anscheinend zunächst in die nahe Kleinstadt Mainbernheim, vermutlich zu Verwandten. Später lebte sie in Stuttgart, Baden-Württemberg, wo einige ihrer Kinder sich inzwischen aufhielten. Die über 80jährige wohnte dort in einem Jüd. Altersheim, dann ab 1941 in einem Massenlager in Dellmensingen, zusammen mit ihrer Tochter Franziska Oppenheim, die als Krankenschwester die Bewohner betreute. Mit ihr wurde sie am 22.August 1942 über Stuttgart ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Mutter des bereits im November 1938 ermordeten Ludwig Oppenheim in Würzburg; weitere Kinder wurden von Stuttgart deportiert. [1016][1003][1005][1023][1027][1064].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.