Ignaz, Ignatz, Ignatz (Ignaz, Otto) Oppenheim (1889)

Ignaz, Ignatz, Ignatz (Ignaz, Otto) Oppenheim wurde am 13.05.1889 in Rödelsee geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rödelsee, Stuttgart, KZ Auschwitz, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Oppenheim Levy (Levi) (um 1855–1926) und Oppenheim Zilli (Cilly, Zierle) geb. Klein (17.07.1858–24.09.1942).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheim Melanie geb. Richnowsky.

Seine Kinder waren Osborne Kenneth Albert geb. Oppenheim, Kurt (06.05.1922) und Oppenheim Lothar (14.11.1926).

Er verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann; Silberschmied(?). Ignatz Oppenheim wuchs in der Familie Levy und Zilli Oppenheim in der unterfränkischn Gemeinde Rödelsee, Landkreis Kitzingen, auf. Er war wohl nach Kriegsende 1918 in der Landeshauptstadt Stuttgart, Baden-Württemberg, mit Melanie geb. Richnowsky verheiratet. Nach dem Tod des Schwiegervaters führte er mit einem Schwager das bekannte Juweliergeschäft Richnowsky weiter. Melanie und Ignatz Oppenheim hatten zwei Söhne. der ältere Kurt (*1922) überlebte in England. Er nannte sich später Kenneth Albert Osborne. Sohn Lothar (*1926) blieb bei den Eltern in Stuttgart. NS-Regime: Nach dem Novemberpogrom 1938 zwangsweise Auflösung des zerstörten Geschäfts; Zwangsarbeit. 1941/42 musste die geräumige Familienwohnung aufgegeben werden (Entmietungsgesetz); Einquartierung in einem Zimmer eines "Judenhauses"). Die Familie wurde im Februar/März 1943 mit nur etwa 30 anderen noch in Stuttgart verbliebenen Juden über Umwege ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Der späte Deportationszeitpunkt lässt vermuten, dass Ignatz Oppenheim zuletzt Funktionen für die jüd. Restgemeinde ausübte. Weitere enge Angehörige lebten zuletzt in Stuttgart und wurden deportiert - seine Mutter, seine Schwester Franziska und sein älterer Bruder(?) Moritz Oppenheim. [1016][1003][1005][1064][1078].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.