Emilie Oppenheimer geb. Dillenberger wurde am 01.04.1879 in Urspringen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Urspringen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Dillenberger Isaak und Dillenberger Rosa geb. Fränkel.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheimer Siegfried (Samuel), die Ehe wurde am 1903 in Urspringen geschlossen.
Ihre Kinder waren Oppenheimer Robert Julius (11.11.1905) und Oppenheimer Lilly (26.06.1904–27.02.1943).
Sie starb am 00.05.1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändlerin, Rentnerin. Emilie Oppenheimer wuchs in der Viehhändlerfamilie Isaak und Rosa Dillenberger in der unterfränkischen Gemeinde Urspringen, Landkreis Main-Spessart, auf. Sie war ab 1903 mit dem Weinhändler Siegfried Oppenheimer in Würzburg verheiratet. Bereits ab 1915 verwitwet, führte sie das Geschäft mit ihren beiden Kindern Lilli und Robert weiter. Sie geriet in wirtschaftliche Schwierigkeiten und wurde vom Sozialsystem der Weimarer Republik als "Kleinrentnerin" unterstützt. NS-Regime: Ab Dezember 1938 war sie mit ihrer Tochter Lilli im Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg untergebracht. Am 23.September 1942 wurde sie mit ihr ins Theresienstadt deportiert; Emilie Oppenheimer musste dort im Februar 1943 den Tod ihrer Tochter erleben, sie selbst wurde im Mai 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. [1016][1003][1023][1078].