Lilly Oppenheimer (1904 - 1943)

Lilly Oppenheimer wurde am 26.06.1904 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Oppenheimer Emilie geb. Dillenberger (01.04.1879–00.05.1944) und Oppenheimer Siegfried (Samuel) (11.09.1872–21.03.1915).

Sie starb am 27.02.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lilly (Lilli) Oppenheimer wuchs mit ihrem jüngeren Bruder Robert in der Weinhändlerfamilie Siegfried und Emilie Oppenheimer in Würzburg auf. Nach dem frühen Tod ihres Vaters 1915 unterstützte sie in jungen Jahren ihre Mutter bei der Fortführung des Familiengeschäfts. Ihr Bruder konnte 1933 nach Palästina emigrieren. Lilly (Jenny) blieb bei der verarmten Mutter in Würzburg. Beide kamen im Dezember 1938 in das Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Am 23.September 1942 wurden sie ins Theresienstadt deportiert. [1003] Die tödlich erkrankte Lilly Oppenheimer kam dort im Februar 1943 ums Leben [1027]; ihre Mutter wurde im Mai 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. [1016][1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.