Julius Oppenheimer (1889 - 1944)

Julius Oppenheimer wurde am 19.05.1889 in Lichtenfels geboren und lebte in Lichtenfels, Bamberg, Würzburg, Frankfurt am Main, Chicago.

Seine Eltern waren Oppenheimer Hedwig geb. Uhlfelder (22.05.1859–16.12.1931) und Oppenheimer Maier (Meier) (30.01.1863–?1942).

Er starb am 10.02.1944 in Chicago.

Weitere Angaben aus den Quellen: Zahnarzt. Julius Oppenheimer wuchs in der Familie des Kultusbeamten Maier Oppenheimer und seiner Frau Hedwig in den oberfränkischen Städten Lichtenfels und Bamberg auf. 1907/08 hielt er sich als Schüler und "Privatstudent" in Würzburg auf. Ab November 1909 studierte er Zahnmedizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, ab 1914 war er Assistent an der Universitäts-Zahnklinik Würzburg. I. Weltkrieg: Kriegsdienst im bayerischen Reserve-Lazerett Würzburg I (Juliusspital Würzburg); 1918 Lazarettarzt in Germersheim; Kriegsteilnehmer als Feldarzt. Ab 1919 praktischer Zahnarzt in Würzburg(?). er ging 1920 nach Frankfurt. [1016] Emigriert in die USA; 1944 im mittleren Lebensalter in Chicago verstorben. Sein verwitweter Vater wurde von Bamberg deportiert. Quellen: -ancestry.com (Bayerisches Hauptstaatsarchiv; Kriegstammrollen, 1914-1918; Illinois, Deaths and Stillbirths Index, 1916-1947) -Gedenkbuch der jüdischen Bürger Bambergs. Hg. Verein zur Förderung der jüdischen Geschichte und Kultur Bambergs, Antje Yael Deusel, Ortwin Beisbart und Franz Fichtl, 2010, 287.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.