Maier (Meier) Oppenheimer (1863 - 1942)

Maier (Meier) Oppenheimer wurde am 30.01.1863 in Theilheim (Waigolshausen) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Theilheim, Würzburg, Lichtenfels, Bamberg, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Oppenheimer Abraham (03.01.1834–03.05.1905) und Oppenheimer Babette, Babette (Beile) geb. Braun (26.10.1834–18.04.1909).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheimer Hedwig geb. Uhlfelder.

Sein Kind war Oppenheimer Julius (19.05.1889–10.02.1944).

Er starb am ?1942 in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer, Kultusbeamter. Maier (Meier) Oppenheimer wuchs als ältestes Kind in der kinderreichen Lehrerfamilie Abraham und Babette Oppenheimer in der unterfränkischen Gemeinde Theilheim, Landkreis Schweinfurt, auf. [1016] Er besuchte wohl die Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg bis zu seinem Examen 1881 ("Max Oppenheimer" von Theilheim). Danach war er als Kultusbeamter (Kantor, Schächter und Religionslehrer) tätig. [1022] 1908 zog er mit seiner jungen Familie von der Stadt Lichtenfels in die Stadt Bamberg in Oberfranken, seinem weiteren langjährigen Dienstort. Bis zu seiner Pensionierung um 1928 war er dort durch die Israelitische Kultusgemeinde angestellt. Der ab 1931 verwitwete Mann, Vater der emigrierten Julius und Ernst Oppenheimer, lebte zuletzt in "Judenhäusern" in Bamberg. [1078][1064] Am 10.September 1942 wurde der fast 80jährige über Nürnberg ins Theresienstadt deportiert; [1064] von dort Ende des Monats ins Vernichtungslager Treblinka.[1027][1003][1005] Quelle: -Gedenkbuch der jüdischen Bürger Bambergs. Hg. Verein zur Förderung der jüdischen Geschichte und Kultur Bambergs, Antje Yael Deusel, Ortwin Beisbart und Franz Fichtl, 2010, 287.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.