Moritz, Moses Oppenheimer (1875 - 1942)

Moritz, Moses Oppenheimer wurde am 20.08.1875 in Kleinheubach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinheubach, Würzburg, Kitzingen, Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Oppenheimer Isaak (01.11.1844–26.12.1895) und Oppenheimer Therese geb. Rothstein (14.01.1845–27.09.1927).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheimer Rachel, Rachel, Rahel geb. Schur, die Ehe wurde am 1936 in Kitzingen geschlossen.

Sein Kind war Oppenheimer Otto (28.07.1927–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Moses Oppenheimer wuchs in der Metzgerfamilie Isaak und Therese Oppenheimer in der unterfränkischen Marktgemeinde Kleinheubach, Landkreis Miltenberg, auf. Er kam 1901 mit der verwitweten Mutter nach Würzburg und arbeitete hier bis 1906, wohl als Angestellter. Später machte er sich, wie sein älterer Bruder Nathan, in der unterfränkischen Stadt Kitzingen selbständig;[1016] er übernahm vermutlich die Weinhandlung des 1907 verstorbenen Nathan. Moses war dort mit Rachel geb. Schur verheiratet; 1927 wurde ihr Sohn Otto geboren. NS-Regime: Scheiternde Emigrationsbemühungen; im April 1941 wurde Moses Oppenheimer bei der Gestapo denunziert wegen seiner freundlichen Kontakte zu einer aus seinem Heimatort Kleinheubach stammenden Geschäftsfrau. Die Familie und seine bei ihm lebende Schwester Sofie Oppenheimer wurden am 24. März 1942 von Kitzingen über Nürnberg nach Izbica deportiert und wohl bald darauf ermordet. Quellen: - Elmar Schwinger, Von Kitzingen nach Izbica, 2009, 346-347 u.a. - Michael Schneeberger, Die Geschichte der Juden von Kleinheubach (Jüd. Leben in Bayern, Sept. 2013, 29).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.