Therese Oppenheimer geb. Rothstein wurde am 14.01.1845 in Mainstockheim geboren und lebte in Mainstockheim, Kleinheubach, Würzburg.
Ihre Eltern waren Rothstein Jette geb. Silber (07.09.1814–04.10.1896) und Rothstein Wolf (um 1806–25.10.1895).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheimer Isaak, die Ehe wurde am 01.11.1870 in Kreuzwertheim geschlossen.
Ihre Kinder waren Wolf Berta geb. Oppenheimer (13.08.1879–1944), Oppenheimer Dorothea, Dorchen (13.12.1873), Rosenfeld Klara geb. Oppenheimer (18.06.1877), Oppenheimer Sofie (19.10.1881–1942) und Oppenheimer Moritz, Moses (20.08.1875–1942) sowie weitere 3 Kinder.
Sie starb am 27.09.1927 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Privatiere. Therese Oppenheimer stammte aus der früh ansässigen Kaufmannsfamilie Wolf und Jette Rothstein in der unterfränkischen Gemeinde Mainstockheim, Landkreis Kitzingen. Unter den beachtlich vielen 39 jüd. Matrikelstellen im Jahr 1817 findet sich dort auch "Herz Selig Rothstein (Schnitthandel)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Therese war ab etwa 1870 mit dem Metzgermeister Isaak Oppenheimer in der unterfränkischen Marktgemeinde Kleinheubach, Landkreis Miltenberg, verheiratet; zwischen 1871 und 1883 wurden dort ihre sieben Kinder geboren. Ab 1896 verwitwet, zog sie 1901 mit den jüngeren Kindern nach Würzburg, wo sie 1927 mit 82 Jahren verstarb. Ihre Kinder Moses, Sofie, Berta und Rosa wurden von Kitzingen und Würzburg deportiert. [1016].