Ida Ottensoser wurde am 30.05.1885 in Burgpreppach geboren und lebte in Burgpreppach, Aschaffenburg, Fürth, Würzburg.
Ihre Eltern waren Ottensoser Naftali (Naphtalie) (22.02.1852–30.01.1916) und Ottensoser Sara geb. Maas (26.02.1853–23.01.1930).
Sie starb am 16.09.1932 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrerin. Ida Ottensoser wuchs als wohl fünftes von neun Kindern in der Lehrerfamilie Naftali und Sara Ottensoser in der unterfränkischen Marktgemeinde Burgpreppach, Landkreis Haßberge, auf. Sie machte ihre Ausbildung an der Lehrerbildungsanstalt für Frauen in Aschaffenburg, die zum Unterricht an Privat- und Mädchenschulen befähigte. Sie unterrichtete zunächst als Hauslehrerin, dann mehrere Jahre an einer Mädchenschule in Fürth. 1908 wurde sie an die Jüd. Volksschule in Würzburg versetzt. 1921, nach deren Verstaatlichung, als vierte Lehrkraft auf der Kosten der Jüd. Gemeinde übernommen. Fortbildung in Unterrichtsmethodik; in ihrer Klasse hospitierten die Seminaristen der Isr. Lehrerbildungsanstalt Würzburg. Ida Ottensoser engagierte sich in der Zionistischen Ortsgruppe und gab hier Hebräischkurse. Ende 1931 erkrankt; sie starb bald nach ihrer Versetzung in den einstweiligen Ruhestand. Die engagierte Pädadogin wurde unter großer Anteilnahme im Jüd. Friedhof Würzburg beigesetzt. [1016][1023].