Julius Palm (1869 - 1943)

Julius Palm wurde am 24.06.1869 in Sommerhausen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Sommerhausen, Würzburg, Leipzig, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Palm Emilie geb. Müller (um 1840) und Palm Moritz (um 1840).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Palm Rickchen (Friederike) geb. Eisinger, die Ehe wurde am 1899 in Würzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Siegel Rose (Rosa) geb. Palm (05.09.1904–20.12.2000) und Palm Moritz (29.11.1899–?1942).

Er starb am 08.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändler. Julius Palm wuchs in der Weinhändlerfamilie Moritz und Emilie Palm in der unterfränkischen Marktgemeinde Sommerhausen, Landkreis Würzburg, auf [1023] und wurde wohl nach seinem Großvater Julius Palm aus Sommerhasen benannt. Um 1890 leistete er seinen Militärdienst in Metz/Lothringen. Er übernahm wohl die elterliche Weinhandlung in Sommerhausen. Ende 1903 zog er mit seiner jungen Familie nach Würzburg und führte hier die "Weingroßhandlung Moritz Palm" weiter. 1914 erhielt er das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. 1928 ging er mit seiner Frau Rickchen in die sächsische Großstadt Leipzig, wo inzwischen die Kinder Moritz Palm und Rosa Siegel lebten. [1016] Julius Palm wurde am 19./20.September 1942, wohl seit Jahren verwitwet [1078], von Leipzig ins Theresienstadt deportiert. Er kam dort Anfang 1943 ums Leben. Seine gleichzeitig über Leipzig deportierte jüngere Schwester Berta Malsch, zuletzt in Erfurt ansässig, wurde im Februar 1943 in Theresienstadt ermordet. [1003][1005][1027][1064][1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.