Moritz Palm wurde am 29.11.1899 in Sommerhausen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Sommerhausen, Würzburg, Stuttgart, Leipzig, Heil- und Pflegeanstalt Sayn, Ghetto Izbica, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Palm Julius (24.06.1869–08.01.1943) und Palm Rickchen (Friederike) geb. Eisinger (04.11.1877).
Er starb am ?1942 in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Moritz Palm wuchs in der Weinhändlerfamilie Julius und Friederike Palm in der unterfränkischen Marktgemeinde Sommerhausen und der nahen Stadt Würzburg auf. Er besuchte das Realgymnasium und das Institut Adam in Würzburg. 1919 zog er nach Stuttgart; später lebte er, wie seine Eltern und seine jüngere Schwester Rosa Siegel in Leipzig. Der psychisch erkrankte Moritz Palm wurde im März 1942 von der Jüd. Nervenheilanstalt Sayn über Koblenz ins Ghetto Izbica deportiert und wohl bald darauf ermordet.[1016][1003].