Jakob Pfeuffer (1915)

Jakob Pfeuffer wurde am 16.09.1915 in Giebelstadt geboren und lebte in Giebelstadt, Würzburg, Petach Tikwa, Bnei Berak.

Seine Eltern waren Pfeuffer Hilda geb. Daube (um 1890) und Pfeuffer Max (um 1885).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Pfeuffer Judith, die Ehe wurde am 1942 in Petach Tikwa geschlossen.

Seine Kinder waren Pfeuffer Nomi (02.01.1944), Pfeuffer Bat Sheva (02.04.1946), Pfeuffer Jael (05.09.1957), Pfeuffer Rachel (07.06.1951) und Pfeuffer Miriam (13.09.1960) sowie weitere 2 Kinder.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Jakob Pfeuffer wuchs als wohl zweiter von fünf Söhnen der Viehhändlerfamilie Max und Hilda Pfeuffer in der unterfränkischen Marktgemeinde Giebelstadt, Landkreis Würzburg, auf. Er besuchte dort die Volksschule, dann bis 1933 sechs Jahre die Oberrealschule (Röntgen-Gymnasium Würzburg) in Würzburg. NS-Regime: Mangels anderer beruflichen Möglichkeiten machte er eine Metzgerlehre bei Hermann Schild in Würzburg, "um irgend ein Handwerk zu lernen". Im Dezember 1935 ging er zurück nach Giebelstadt. Er emigrierte 1936 mit der Familie nach Petach Tikwa/Palästina. Übergangsarbeiten in Orangenplantagen, beim Straßenbau und anderes, ehe er als selbstständiger Kaufmann Fuß fassen konnte. Angehöriger der Selbschutzorganisation Hagana, dann Militärdienst und Kriegsteilnehmer in der israelischen Armee (Zahal). Ehrenamt: Er leitete 14 Jahre lang ein Heim für Kinder aus zerbrochenen Familien. Mit seiner kinderreichen Familie lebte er ab 1952 in Bnei Brak/Israel. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.