Leopold Pollak wurde am 02.09.1891 in Giebelstadt geboren und lebte in Giebelstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt.
Seine Eltern waren Pollak Ludwig (16.04.1853) und Pollak Mina geb. Fischer (um 1860).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Pollak Berta geb. Gerstl, die Ehe wurde am um 1940 geschlossen.
Sein Kind war Ben-Yehuda Dvora geb. Pollak, Dora (Dorle) (23.02.1943).
Er starb am 08.07.1979 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Bäcker; Rentner. Leopold Pollak wuchs in der Händlerfamilie Ludwig und Mina Pollak in der unterfränkischen Marktgemeinde Giebelstadt, Landkreis Würzburg, auf. I. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer, Rückkehr als schwerverletzter Kriegsinvalide; beim Gehen auf fremde Hilfe angewiesen. NS-Regime: Nach dem Novemberpogrom 1938 aus seiner Heimatgemeinde Giebelstadt vertrieben, lebte er wie seine Geschwister Max und Selma in Würzburg. Um 1940 heiratete er hier Berta Gerstl aus Würzburg. Am 23.September 1942 wurde er mit ihr von der letzten Unterkunft im "Judenhaus" Domerschulstraße 25 ins Theresienstadt deportiert. Er kehrte nach der Befreiung im Mai 1945 mit ihr und der im Lager geborenen Tochter Dora zurück nach Würzburg und lebte dann im neuen Jüd. Altersheim in der Valentin-Becker-Straße 11. Ab 1950 verwitwet, starb er hier 1979 mit 87 Jahren. [1016].