Bella Regensteiner geb. Freudenberger (1881 - 1942)

Bella Regensteiner geb. Freudenberger wurde am 05.07.1881 in Arnstein (Unterfranken) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Arnstein, Augsburg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Freudenberger Babette geb. Friedlein (05.10.1841–14.01.1917) und Freudenberger Ferdinand (26.10.1848–01.03.1920).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Regensteiner Ludwig, die Ehe wurde am 1907 in Schweinfurt geschlossen.

Ihr Kind war Regensteiner Therese (Reberg Tessa), Therese (30.01.1908–22.03.1935).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bella Regensteiner wuchs in der Kaufmannsfamlie Ferdinand und Babette Freudenberger in der Kleinstadt Arnstein, Landkreis Main-Spessart, auf. Sie war ab 1907 mit dem Postbeamten Ludwig Regensteiner in der bayerischen Stadt Augsburg verheiratet. 1908 wurde dort ihre Tochter Therese geboren. Die junge Familie lebte ab 1912 in Würzburg. Bereits 1933 setzte die Verfolgung der Familie ein. Im Novemberpogrom 1938 wurde die Familienwohnung demoliert. Ihr Ehemann wurde, wie zahlreiche jüdische Männer, in Würzburg inhaftiert; Bella Regensteiner begleitete ihren gesundheitlich angeschlagenen Mann angeblich freiwillig in das Gefängnis. Um 1941 verlor die Familie ihre Wohnung und wurde untergebracht im "Judenhaus" Bibrastraße 6. Am 25. April 1942 wurden beide nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.